Happy Halloween

Gruselige Verkleidungen, spannende Verfolgungsjagden und schaurige Horrorgeschichten. Das und vieles mehr konnten die PfadfinderInnen des Stamm Greif auch dieses Jahr wieder auf der alljährigen Halloweenparty erwarten. 

Am Freitag, den 28.10. trafen sich Vampire und Hexen für das klassische Festtreffen. Es wurden leckere Pizzaschnecken gegessen, reichliche Festspiele, wie „Spooky Family“ gespielt und eine Menge getanzt, bevor sich auch schon schlafen gelegt wurde. Nach einer erholsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück machten sich alle in zwei Gruppen aufgeteilt auf eine Verfolgungsjagd auf. Um ihre gestohlenen Süßigkeiten wiederzufinden wurden Spiele gespielt, Rätsel gelöst und Hindernisse überwindet, bis letzten endlich im Bürgerpark das Versteck gefunden wurde. Mit den wiedergefundenen Süßigkeiten als Snack bei einem wohlverdienten Filmeabend klang der Abend dann noch gediegen aus.

Leider musste am nächsten Morgen auch schon wieder zusammengepackt und aufgeräumt werden, denn nach zwei ereignisreichen Tagen ging auch diese Halloweenfeier wieder auf das Ende zu.

Gut Pfad,

Torben Weniger.

Bericht Waldlauf / Jubiläum

Am 22. Oktober 2022 fanden gleich 2 Veranstaltungen des Pfadfinderstamm Greifs statt. Ein Wölflings Waldlauf und im Anschluss das 45-jährige Jubiläum. Vormittags trafen sich unsere Wölflinge mit ihren Gruppenleitern am Fahnfahrenheim. Von dort sind sie in Zweiergruppen losgelaufen und haben verschiedene Posten durchquert, bei dem sie viele Fragen beantwortet und Aufgaben überwunden haben. Diese gingen von verschiedenen Knoten, über Orientierung, bis hin zu einer Kim-Probe, bei der die Kinder ihre fünf Sinne unter Beweis stellten. Anschließend haben wir gemeinsam auf dem Pfadfinderplatz zu Mittag gegessen und Spiele gespielt. Den Nachmittag haben die Kinder dann damit verbracht das Baumhaus auf dem Platz auszubauen und hatten dabei sehr viel Spaß. Gegen 17 Uhr haben wir uns in Richtung Pfadfinderheim aufgemacht um dort mit den Sipplingen und Rovern unser diesjähriges Jubiläum zu feiern. Bis es so richtig losging, haben wir im Hof einige Spiele gespielt. Danach gab es leckere Würstchen im Weck und natürlich vegane und vegetarische Alternativen mit leckerem Kuchen als Nachtisch. Während die Kinder im Wölflingsraum das Jubiläum mit Spielen gefeiert haben, hatten sich die Rover und Pfadfinder im restlichen Pfadfinderheim über alte Zeiten und neue Geschichten ausgetauscht. Es wurde viel gelacht, erzählt und gefeiert. Alles in allem ein schönes gelungenes Jubiläum. Wir möchten uns insbesondere bei Jenny und bei Uli für die Planung und Durchführung bedanken und selbstverständlich bei unserem Förderverein, ohne den wir viele tolle Aktionen nicht veranstalten könnten.

Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr Stamm Greif mit vielen lustigen Geschichten und coolen Erlebnissen.

Gut Pfad, Janik.

Bundesfahrt in den Norden

Viele Jahre sind seit der letzten Bundesfahrt nach Frankreich vergangen. Nun 5 Jahre später ist es endlich wieder soweit: Die PSD fährt in den Norden. Während einige Fahrtengruppen in die skandinavischen Länder Schweden und Dänemark reisen, blieben unsere zwei Gruppen des Stamm Greifs im altbekannten Deutschland.

Meine Haik-Gruppe von insgesamt 8 Teilnehmern zog es zunächst in den Harz. Dort lernten wir nicht nur einen Wikingerstamm kennen und wagten uns in eine kleine Höhle, sondern wir erklommen auch den größten Berg Norddeutschlands, den Brocken, mit einer Höhe von 1.141 Metern. Leider trennten sich unsere Wege von 5 unseren Mitwandernden, die aufgrund einer starken Magen-Darm-Infektion den Weg nach Hause suchten mussten. Doch unsere Fahrt war noch nicht zu Ende, denn zu dritt reisten wir spontan an die Grenze zu Dänemark, um die letzten Tage noch in einem fremden Land zu verbringen.

Fremd mussten wir uns jedoch nicht fühlen, da wir von allen Personen herzlichst empfangen wurden. Sowohl von verschiedensten anderen PfadfinderInnen unseres Dachverbandes DPV, als auch von allen Personen aus Dänemark selbst. Wir konnten auf unserer 2-3-tägigen Reise durch Dänemark viele neue Freunde kennen lernen, mit ihnen lachen, singen und einfach nur eine schöne Zeit verbringen, die leider viel zu schnell vorbei ging.

Mit einem etwas größeren Umweg über die Niederlande trafen sich alle Fahrtengruppen, um die letzten Tage gemeinsam auf dem Standlager am Ratzeburger See zu verbringen. Neben einigen Programmpunkten, wie Minigolf spielen, Ratzeburg besichtigen oder Kanu fahren wurden diese Tage vor allem genutzt, um sich mit anderen Gruppen über die unvergesslichen Momente der vergangenen Haik auszutauschen. Es wurde gut gegessen, viel entspannt und in den täglichen Singerrunden wurden die Tage mit Liedern ausgeklungen. Und somit ging diese unvergessliche Bundesfahrt auch wieder in schöner Erinnerung zu Ende.

Gut Pfad,

Toreben Weniger.

Bundeslager 2022 auf dem Bruchsaler Pfadfinderplatz

Nach zwei langen Jahren Pause, lud die Pfadfinderschaft Süddeutschland in diesem Jahr zum Bundeslager vom 03.06 bis zum 06.06.2022 nach Bruchsal ein.

Über 170 PfadfinderInnen aus dem Süden Deutschlands, darunter knapp 30 aus Bruchsal, kamen an diesem Wochenende zusammen, um das große Insekten-Krabbeln zu feiern.

Die verschiedensten Insektengruppen:  Marienkäfer, Fliegen oder dem musikalischen Trompetenkaefer,  bestritten verschiedenste Workshops, angeschlossen an einen Waldlauf. Wobei sie nicht nur Kraft sammelten, um den leckeren Honigtee, der Bienenkönigin, zurück zu erlangen, sondern auch viele Eigenschaften – wie der Bau eines Insektenhotels oder das Wachsgiessen- erlernen konnten.

Nach den langen und erfolgreichen Tagen der Insekten,  wurde am letzten Abend, mit einem großen Fest, die zusammen gemeisterten Taten und Erfolge gefeiert.   Die anschließende Singerrunde, krönte die Nacht.

Bild: Der von Büchenau nach Bruchsal nachgewanderte Rovertrupp

Ein weiterer schöner Moment auf dem Bundeslager wird der Sippe Rotmilan bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. Denn nachdem Mia, Lorena und Yelina am 21.05.2022 in einem geheimen Fahrtengebiet ihre 2.Grad Prüfung abgelegt hatten, wurde ihnen bei einer Fackelwanderungen offiziell ihre verdienten Abzeichen verliehen. Wir sind sehr stolz und wünschen euch noch viele  solcher tollen Erinnerungen.

Ein herzliches Gut Pfad

Stamm Greif

Benefizkonzert zugunsten der Peterskirche

Am Sonntag, den 15.Mai 2022, fand in der überdachten Halle des Bauzentrums Steinbach in Bruchsal ein Benefiz-Rockkonzert zugunsten der Renovierung von St. Peter statt. Zwar fand dieses bei freiem Eintritt statt, jedoch haben sich die Bruchsaler Pfadfinder dazu bereiterklärt mit Körbchen und Gläsern für dieses gemeinnützige Projekt auf Spendenbasis zu sammeln.

Insgesamt war diese Aktion ein voller Erfolg. Neben Rockklassikern wurden auch neue und moderne Titel, wie beispielsweise „Wellerman“ gespielt, die die Stimmung von Alt und Jung überragend machten. Wir wollen uns damit auch noch bei Ute Stöckner bedanken, die ebenfalls in Kluft die ganze Spendenaktion koordiniert hat und mit derer Hilfe nicht nur die Atmosphäre, sondern eben auch der Erlös grandios wurde.

Gut Pfad,

Torben Weniger.

Bruchsaler Mailager 2022

Vom 06-08.Mai 2022 hat seit einigen Jahren endlich wieder das Mailager gemeinsam mit den Pfadfindern der DPSG aus Bruchsal und dem Walzbachtal stattgefunden. Um 16 Uhr haben wir uns freitags am Fanfahrenheim getroffen und sind traditionell zu unserem Lagerplatz gewandert, auf dem es auch bald schon ein sehr geiles Abendessen gab. Gut gestärkt ging es auch schon weiter zu einer Nachtwanderung, bei welcher uns ein Gruppenleiter mit einem Laser einige Sternenbilder erklärt hat.

Am nächsten Morgen haben wir mit einer Morgenrunde in den Tag gestartet, bevor wir über den Tag hinweg einen Waldlauf gemacht haben. Dabei konnten die Kinder unterschiedlichstes Wissen, wie über Erste Hilfe, Knoten und vieles mehr durch Spiel und Spaß lernen. Um den Tag noch rund abzuschließen wurde zum Essen gegrillt und der Abend in Ruhe ausgeklungen. Nach zwei Tagen voller Freude und knorkem Essen ging das Lager dann auch schon wieder auf das Ende zu. Nach dem Abbau und einer großen Abschlussrunde haben sich somit unsere Wege für ein weiteres Jahr bis zum nächsten Mailager getrennt.

Gut Pfad,

Mia.

Schwarzschnee-Kothenfahrt

Schwarzschnee-Kothenfahrt

Vom 18. bis 20. März 2022
Die Wilde 13 im Land der Baumriesen

Tag 1, 18.03.22 – Chaos

„#ScheißeDuBistDraußen“ Mit diesem Hashtag begann unsere Rover-Schwarzwald-Schneekothenfahrt. Domi, Kai und Jens waren pünktlich um 17:04 Uhr an Gleis 1 in Koblenz. Selina nicht. Die dachte irgendwie, dass der Zug um 17:12 Uhr fährt und gammelte sich vorher schon 2 Stunden in Koblenz den Hintern blau, um letztendlich den Zug zu verpassen. Naja, Gustos Zug hatte auch Verspätung und er packte den Anschluss leider nicht. Alle anderen der Wilden 13 reisten entweder schon am Vortag oder aus anderen Himmelsrichtungen an.

Das RLP-Ticket für fünf Personen wurde also fair auf drei aufgeteilt – so konnten wenigstens noch zwei Rucksäcke in den Genuss eines Sitzplatzes kommen. Lief nicht so – hoffentlich wanderte es sich morgen besser.
Drei Stunden später waren wir schlauer: Gusto und Selina reisten mit dem ICE von Koblenz über Frankfurt nach Karlsruhe – pünktlich, um die S1 um 20:13 Uhr nach Bad Herrenalb zu nehmen. Die drei Nahverkehr-Pfadis aus Koblenz verpassten diesen Anschluss allerdings aufgrund einer Verspätung um wenige Minuten und entspannten sich am Karlruher Hbf mit Laura bis zur nächsten S1 um 21:13 Uhr.

Michi, Wooki, Gusto und Selina machten lange Nasen während Heni noch später um 22 Uhr ankam. Die Telegram-Gruppe und alle Handy-Klingeltöne liefen während diesem verzwickten Chaos heiß.

Schließlich war erfolgreich auf die S1 gewartet worden, welche nach 40 Minuten in Bad Herrenalb eintrudelte. Hier wartete noch der gesamte Rest der Gruppe am Bahnhof und nach kurzer Begrüßung ging es durch ein schickes Neubaugebiet in den Wald.
#HäuserInDenWaldBauenUmWaldAnzugucken

Dort stand an der Hütte bereits eine Kothe und die Wanderkothe wurde fix daneben gezimmert. Trotz des total schiefen Untergrundes wurde sie sehr schön und bot Platz für acht abrutschende Schlafplätze. Darauf gab’s um 00:30 Uhr bei Kerzen- & Vollmondschein Abendessen in einer Hütte neben einem Mini-Wasserrad.

Währenddessen kam Lukas mit Heni nach und letztendlich klang der Abend nach dem Essen schnell aus – alle waren gegen 1:30 Uhr im Schlafsack.

Tag 2, 19.03.22 – Steilgehen

Heni kam in die Wanderkothe: „Habt ihr Klopapier?“
Ja, wir hatten mindestens acht Rollen eingepackt und mussten gleichtzeitig aufstehen.
8:00 Uhr war angepeilt gewesen, aber 9:00 Uhr wurde letztendlich beim Aufstehen realisiert. Um 10:15 Uhr war alles gepackt und wir machten uns nach dem Testen auf den Weg zur nächsten Hütte. Dort wollten wir Frühstücken.

Auf dem kurzen Weg merkten wir, dass wir an der falschen Hütte geschlafen hatten und bereits jetzt unseren Plan umwerfen mussten – die Komoot-Karte war sowieso nicht hilfreich gewesen. Kurz darauf gab es eine riesige Menge Müsli mit Kakao, Kuchen und Milchpulver. Die drei „Praktikantinnen“ (Selina, Emma & Sianna) holten 30 Minuten lang Wasser im 100 Meter entfernten Hof während alle anderen mit dem Quatsch-Reden weitermachten – die Beschilderung am Hof war sehr interessant.

Darauf ging es los. Im gemütlichen Tempo stiegen wir auf – der Weg war wechselnd steil und sehr steil. Immer wieder machten wir Pausen und kamen zum Mittagessen an einem Paraglider-Absprungplatz mit atemberaubender Aussicht an. Die Leute vom Restaurant nebenan beobachteten uns interessiert während Jens Sandgesteinsproben mit seinem „Ferrari-Geologen-Hammer“ nahm.

Weiter ging es. Michi lief mit der Karte, seiner Lederbux und einer stilsicheren Fellmütze und gab jedem die Schuld, der/die Mal den Weg nicht fand.
Nach einem weiteren steilen Aufstieg – vorbei an den Teufelslöchern – liefen wir mehrere Kilometer über den Höhenkamm, der die historische Grenze zwischen Baden und Schwaben bildete. Das Badner Lied war unser stetiger Begleiter und ebenso schöne Birkenhaine, Sandstein, Sandboden, Moor, Matsch, Froschlaich, Nadelwald sowie Sonnenschein. Mit der Zeit verwilderte der Weg immer weiter, bis wir uns schließlich durchs Gestrüpp auf einen geschotterten Weg kämpfen mussten. Wenig später landeten wir an einer dreifachen Weggabelung wobei keiner der Wege eindeutig auf unserer Karte eingezeichnet war. Der rechte Weg sah am begehbarsten aus und über ihn fanden wir letztendlich auch wieder auf den korrekten Pfad. Hier Stäuerten wir eine Hütte an, welche allerdings bereits von anderen Wanderern belegt war. Also zogen wir noch einige Kilometer weiter und fanden am Wegesrand zwischen zwei Hochsitzen einen schönen Zeltplatz. Dort bauten wir in der Dämmerung unsere Zelte auf und aßen zu Abend.
Zudem schallten einige Lieder Akapella durch den Wald, denn die Hände waren zum Gitarrenspielen zu kalt. Letztendlich leerten wir noch alle unsere Trinkblasen sowie Keksdosen und gingen fix schlafen.

Tag 3, 20.03.22 – Abgehen

Durch lautes Gelächter aus der Wanderkothe wurden alle wieder pünktlich um 9:00 Uhr geweckt. Wie bei einem Dejavu waren wir – nach einer weniger kalten Nacht wie am Vortag – um Punkt 10:15 Uhr fertig bepackt und machten den Abgang ins Tal nach Bad Herrenalb.

Der steile Abstieg ging ordentlich auf die Knie und war nach circa einer Stunde beendet.
Wir kamen bei schönem Wetter genau an einem Park raus und brunchten hier erstmal alles, was noch unseren Rucksäcken entsprang. Generell war der Haijk bei weitem kein Hungerhaijk – 2,5 kg Müsli je Frühstück, viele Süßigkeiten und zwei bis drei Brote je Mahlzeit auf 13 Personen machte ordentlich satt.

Nach dem ausgedehnten Brunch und einem Besuch eines Regenwurms spielten noch alle im Park. Lukas und Adam begnügten sich mit einer Frisbee während einige andere die Wackel-Bänke erkundeten. Um 13:09 Uhr fuhr die S1 zurück nach Karlruhe, wo sich alle am Hauptbahnhof verabschiedeten. Hier trennten sich die Zugfahrten wieder und viele zog es nach Dieblich zu den Daheimgebliebenen (Annika, Felipe und Matthew), die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mitwandern konnten.

Bericht von Kai

Der Haik

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