Sommerlager 2026

Standlager

Das Sommerlager führt uns diese Jahr vom 3. bis 6. August in den malerischen Hegau. Genauer gesagt auf den Zeltplatz unserer Freunde, der Grauen Reiter, an der Burgruinie Hohenkrähen. Von dort aus werden wir die Umgebung des Landschaftsschutzgebietes, und natürlich die Burgruine erkunden. Auch eine Kanutour auf dem Bodensee steht auf dem Programm.

Aussicht auf die westliche Hegaulandschaft vom Hegaublick aus
Aussicht auf die westliche Hegaulandschaft vom Hegaublick aus. Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Burgruine selbst liegt wunderschön mit ihrem Natuschutzgebiet auf dem Hegau Panorama Weg gelegen und bietet bei gutem Wetter fantastische Blicke über das Hegau, den Bodensee und die Alpen.

Fahrt

Am 6. Augutst teilen wir uns, während die Wölflinge die Heimreise antreten, geht es für die Pfadfinderstufe 10 Tage auf Fahrt rund um den Bodensee.

Blick vom Pfänder auf den Bodensee. Lizenz: CC BY-SA 4.0

39. Kindertag der Bereitschaftspolizei Bruchsal 30.7.26

Diese Jahr sind wir vom Stamm Greif mit einem Stand auf dem Kindertag der Bereitschaftspolizei Bruchsal vertreten.

am 30. Juli 2026 von 10 bis 16 Uhr auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei, Dittmannswiesen 64, 76646 Bruchsal

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

weitere Informationen folgen in Kürze

Lycanthos 2026

Am vergangenen Wochenende waren wir mit dem Deutschen Pfadfinder:innenverband im Brexbachtal auf einem großen Lager mit über 1000 Teilnehmenden. Bereits am Donnerstag begann die Anreise, die für uns rund fünf Stunden dauerte.

Nach der Ankunft mussten zuerst die Zelte aufgebaut werden.
Das Lager stand unter dem Motto „Lycanthos“ (lat. Werwolf). Es ging um das Düstertal, ein Dorf, das von Werwölfen bedroht wurde – angelehnt an das bekannte Kartenspiel Werwölfe von Düsterwald.

Am Freitag fand deshalb ein Stationslauf statt, bei dem man mehr über die verschiedenen Dorfbewohner und ihre Rollen erfahren konnte, um die Werwölfe zu entlarven. Nachmittags gab es die Aktion „Sippe trifft Sippe“, bei der sich Gruppen kennenlernen konnten, die sich vorher noch nicht kannten, weil sie in unterschiedlichen Stämmen und Bünden sind. Abends fand dann ein Kleinkunstabend und eine gemeinsame Singerunde statt.

Der Samstag begann mit verschiedenen Workshops, bei denen unter anderem Amulette und Fackeln gebastelt wurden. Besonders beeindruckend war das gemeinsame Mittagessen in einem riesigen Kreis mit allen Teilnehmenden. Am Nachmittag fand ein großes Geländespiel statt, bei dem Puzzleteile gesucht und zusammengesetzt werden mussten, um schließlich die Werwölfe zu enthüllen. Auch der Abend klang wieder mit einer Singerunde aus.

Am Sonntag traten wir nach dem Frühstück müde, aber mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an.

Weitere Artikel zu diesem Lager:
Bericht: Lycanthos 2026 – Die Küche
Bericht: Lycanthos 2026 – Das Aufbaulagertagebuch
Ankündigung: Lycanthos DPV Sippenaktion
Webseite: lycanthos.de

Lycanthos 2026 – Die Küche

Eine Aktion mit 1000 Teilnehmenden, vier Tagen Lagerleben und acht Mahlzeiten – das war die diesjährige Sippenaktion des DPV. Unsere Aufgabe als Küche: alle Teilnehmenden bestmöglich mit Essen und Getränken zu versorgen. Unsere Tage in der Küche sahen dabei folgendermaßen aus:

5:00 Uhr: Aufstehen

Nach nur wenigen Stündchen Schlaf trafen wir uns bereits zwei Stunden vor allen Teilnehmenden, um das Frühstück vorzubereiten. Neben Kisten voller Gemüse, das geschnibbelt werden musste, gab es an zwei der drei Frühstücke auch Porridge – und zwar jeweils um die 250 kg! Mit genügend Helfenden und unseren fleißigen Küchenelfen haben wir aber auch diese Größenordnung erfolgreich bewältigt.

7:30 Uhr: Frühstück verteilen

Es ist ja schön und gut, wenn in der Küche neun große Töpfe voller Porridge und unzählige Tabletts mit Gemüse, Aufschnitt und co. vorbereitet werden – doch irgendwie muss das Essen auch auf die Unterlager verteilt werden. Mit etwas Kaffee als Antrieb und zwei Anhängern voller Essen und Getränke wurde auch diese Aufgabe gemeistert.

Ca. 9:00–12:30 Uhr: Mittagessen vorbereiten

Kaum war das Frühstück verteilt, ging es direkt an die Vorbereitung des Mittagessens. Für den Freitagmittag wurden über 1000 Brotfladen angebraten und gefühlt Tonnen von Couscous-Salat zubereitet. Mir hat das viele Schnibbeln tatsächlich großen Spaß gemacht: Man saß gemeinsam im Zelt, konnte sich gut unterhalten und hatte einfach eine coole Zeit mit neuen Freunden.

13:00 Uhr: Essensausgabe

Am Freitag gab es wie gesagt Couscous und Fladenbrot und ich hatte die Ehre, für knapp die Hälfte aller Teilnehmenden den Couscous-Salat in die Fladen zu füllen. Spätestens da wurde mir das Ausmaß der Küche bewusst: Nach dem 400. Teilnehmenden wurden die Arme allmählich müde, sodass ich die wohlverdiente Mittagspause herzlich begrüßte.

Nachmittags und abends: Abendessen vorbereiten

Man könnte meinen, dass in einer Großküche vor allem die Quantität im Vordergrund steht. Nicht so unter der Leitung von Marc! Besonders bei der Zubereitung des Abendessens gaben wir unser Bestes, das Essen so lecker und hochwertig wie möglich zu gestalten.

Am Freitagabend gab es Curry mit Reis. Meine Aufgaben bestanden zunächst darin, 40 kg Möhren zu schälen und zu würfeln und anschließend die Zutaten auf die vielen Töpfe zu verteilen.

Doch selbst nach der Essensausgabe gegen 19:00 Uhr war der Tag noch nicht vorbei, denn für das Essen am Samstag mussten noch Unmengen an Kartoffeln geschält und gewürfelt werden. Das finale Abendessen sollte schließlich ein ganz besonderes Highlight des Lagers werden.

Samstagabend: Das große Finale

Auf dem Speiseplan standen selbstgemachter Kartoffelbrei, hausgemachte Bratlinge und eine cremige Pilzrahmsoße. Ein kurzer Überblick über die Arbeitsschritte:
– Die vorbereiteten Kartoffeln weichkochen,
– alle Kartoffeln per Hand durch eine Presse drücken,
– den Bratlingsteig aus Kidneybohnen, Haferflocken und weiteren Zutaten per Hand kneten,
– Bratlinge formen und panieren,
– 1000 bis 2000 Bratlinge auf fünf Grillflächen anbraten,
– Pilze, Knoblauch und weitere Zutaten zerkleinern und daraus eine leckere Soße zaubern.

Die Arbeit in der (veganen!) Küche war zwar anstrengend, aber sie hat unglaublich viel Spaß gemacht. Neben dem leckeren Essen waren es vor allem der Einsatz aller und die gute Stimmung, die diese Tage zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Trotz wenig Schlaf, tonnenweise Gemüse und unzähliger Bratstunden bleibt Lycanthos 2026 für mich als eine rundum gelungene Zeit, aus der ich vielen neuen Freundschaften und jede Menge schöne Erinnerungen mitnehme.

Gut Pfad,
Torben.