Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

22. März 2023

Am Mittwoch den 22.03.2023 fand bei Kuchen und Muffins im Dieblicher Rathaus unsere alljährliche Mitgliederversammlung statt. Wie jedes Jahr wurden die Aktionen des letzten Jahres vorgestellt und ins neue Jahr vorausgeschaut. Da dieses Jahr Neuwahlen statt fanden und der Vorstand neu besetzt wurde, gab es eine Verabschiedung des alten und Begrüßung des neuen Vorstandes. Matthew Cowen gab den ersten Vorsitz an Kai Krall und die zweite Vorsitzende wurde Sarah Schömel abgegeben. Lukas Schömel sowie Annika Heidger wurden aus dem Beisitz verabschiedet und durch Lea-Sophie Heinze, Theresa Metro und Leo Krall abgelöst.

Bericht von Thesa

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Neuwahlen

Neuwahlen

12. März 2023

Wir, der Stammesrat, haben uns am 12. März 2023 um 16 Uhr im Gruppenraum getroffen, um den Vorstand und die Ämter neu zu wählen.

In diesem Zuge möchten wir euch den neuen Vorstand vorstellen. Im Beisitz wurden Theresa Metro, Lea-Sophie Heinze und Leo Krall.

Als 2. Vorsitzende wurde Sarah Schömel gewählt und 1. Vorsitzender ist nun Kai Krall.

Wir freuen uns auf den neuen Vorstand und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Vorstandsarbeit.

Hamburger Singewettstreit

Hamburger Singewettstreit

24. bis 26. Februar in Hamburg

Vom 24. bis 26. Februar dieses Jahres war es endlich wieder so weit, der beliebte Hamburger Singewettstreit konnte endlich wieder in gewohnter Form stattfinden. Freitags ging es mit der individuell organisierten Anreise los. Aus ganz Deutschland strömten Pfadfinder:innen mit Bus, Bahn und sonstigen Transportmittel in die Stadt an der Elbe. Die Rucksäcke in der Unterkunft abgestellt ging es auf Erkundungstour. Dar diese Veranstaltung erst ab 18 Jahren ist, fußt das gesamte Wochenende auf Eigenverantwortung. Es blieb einem also selbst überlassen, ob man in Grüppchen auf die Elfie ging oder doch lieber allein durch St. Pauli schlenderte. Abends stand die Vorfeier an, wo man schon viele Bekanntschaften knüpfen konnte und altbekannte Gesichter wieder sah.

Am Samstag stand dann das eigentliche Ereignis an. Im Audimax der Uni Hamburg startete der Hamburger Singewettstreit. In verschiedensten Kategorien traten Solo- als auch Gruppen Acts auf. Von der Fahrtengruppe bis zum Singekreis war alles vertreten. Das bis auf den letzten Platz ausverkaufte Audimax hörte leise und gespannt den Vorträgen zu. In der Pause gab es einen großen Flohmarkt in der Mensa der Uni zu entdecken, als auch eine kleine Stärkung zu erwerben. Zurück an den Plätzen ging es weiter mit dem Programm. Zum Schluss durfte natürlich eine Sieger:innenehrung nicht fehlen.

Nach einem Tag voller talentierter Musiker:innen stand nun noch die Nachfeier auf dem Campus an. Neue Bekanntschaften hatten viel Zeit für einen Austauscht und alle feilten gemeinsam an ihren Gesangskünsten. So ein geselliger Abend ging selbstverständlich spät zu Ende.

So sah man am nächsten Morgen viele Müde Pfadfinder:innen mit ihren Rücksäcken in Richtung Hauptbahnhof wandern, um sich wieder in ganz Deutschland zu verstreuen.

Bericht von Sarah

Weiter Informationen auf: https://hamburger-singewettstreit.de/

Sternsinger 2023

Sternsingeraktion 2023

Am 07. Januar

Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ steht der Kinderschutz im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2023. Weltweit leiden Kinder unter Gewalt. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jährlich eine Milliarde Kinder und Jugendliche physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind – das ist jedes zweite Kind.

In Dieblich beteiligten sich nur 32 Sternsinger:innen an der Aktion, um als Heilige Drei Könige verkleidet durch die Straßen zu ziehen und Spenden für die Hilfsprojekte zu sammeln. Die geringere Teilnehmerzahl machte sich deutlich in der Anzahl der Gruppen und in der Durchführung der Aktion bemerkbar.

Dennoch zogen alle Gruppen mühelos durch alle Ortsteile Dieblichs und sammelten Spenden. Und der Erlös der Sternsingeraktion, die alljährlich von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wird, von insgesamt 4.629,56 Euro zeigt, dass sich diese Mühe gelohnt hat! Nicht eingerechnet sind die Spenden, die überwiesen wurden.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Kinder und Jugendlichen, die mitgemacht und zum Gelingen der Aktion beigetragen haben, an das Hotel Pistono für die leckere warme Mahlzeit für die Sternsinger unterwegs, die zahlreichen Spenden und ganz besonders an das Organisationsteam der Pfadfinder, Lea-Sophie Heinze, Finn Schlegel und Felix Volle.

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Bundesfahrt in den Norden 2022

Viele Jahre sind seit der letzten Bundesfahrt nach Frankreich vergangen. Nun 5 Jahre später ist es endlich wieder soweit: Die PSD fährt in den Norden. Während einige Fahrtengruppen in die skandinavischen Länder Schweden und Dänemark reisen, blieben unsere zwei Gruppen des Stamm Greifs im altbekannten Deutschland.

Meine Haik-Gruppe von insgesamt 8 Teilnehmern zog es zunächst in den Harz. Dort lernten wir nicht nur einen Wikingerstamm kennen und wagten uns in eine kleine Höhle, sondern wir erklommen auch den größten Berg Norddeutschlands, den Brocken, mit einer Höhe von 1.141 Metern. Leider trennten sich unsere Wege von 5 unseren Mitwandernden, die aufgrund einer starken Magen-Darm-Infektion den Weg nach Hause suchten mussten. Doch unsere Fahrt war noch nicht zu Ende, denn zu dritt reisten wir spontan an die Grenze zu Dänemark, um die letzten Tage noch in einem fremden Land zu verbringen.

Fremd mussten wir uns jedoch nicht fühlen, da wir von allen Personen herzlichst empfangen wurden. Sowohl von verschiedensten anderen PfadfinderInnen unseres Dachverbandes DPV, als auch von allen Personen aus Dänemark selbst. Wir konnten auf unserer 2-3-tägigen Reise durch Dänemark viele neue Freunde kennen lernen, mit ihnen lachen, singen und einfach nur eine schöne Zeit verbringen, die leider viel zu schnell vorbei ging.

Mit einem etwas größeren Umweg über die Niederlande trafen sich alle Fahrtengruppen, um die letzten Tage gemeinsam auf dem Standlager am Ratzeburger See zu verbringen. Neben einigen Programmpunkten, wie Minigolf spielen, Ratzeburg besichtigen oder Kanu fahren wurden diese Tage vor allem genutzt, um sich mit anderen Gruppen über die unvergesslichen Momente der vergangenen Haik auszutauschen. Es wurde gut gegessen, viel entspannt und in den täglichen Singerrunden wurden die Tage mit Liedern ausgeklungen. Und somit ging diese unvergessliche Bundesfahrt auch wieder in schöner Erinnerung zu Ende.

Bundesfahrt in den Norden 2022

Viele Jahre sind seit der letzten Bundesfahrt nach Frankreich vergangen. Nun 5 Jahre später ist es endlich wieder soweit: Die PSD fährt in den Norden. Während einige Fahrtengruppen in die skandinavischen Länder Schweden und Dänemark reisen, blieben unsere zwei Gruppen des Stamm Greifs im altbekannten Deutschland.

Meine Haik-Gruppe von insgesamt 8 Teilnehmern zog es zunächst in den Harz. Dort lernten wir nicht nur einen Wikingerstamm kennen und wagten uns in eine kleine Höhle, sondern wir erklommen auch den größten Berg Norddeutschlands, den Brocken, mit einer Höhe von 1.141 Metern. Leider trennten sich unsere Wege von 5 unseren Mitwandernden, die aufgrund einer starken Magen-Darm-Infektion den Weg nach Hause suchten mussten. Doch unsere Fahrt war noch nicht zu Ende, denn zu dritt reisten wir spontan an die Grenze zu Dänemark, um die letzten Tage noch in einem fremden Land zu verbringen.

Fremd mussten wir uns jedoch nicht fühlen, da wir von allen Personen herzlichst empfangen wurden. Sowohl von verschiedensten anderen PfadfinderInnen unseres Dachverbandes DPV, als auch von allen Personen aus Dänemark selbst. Wir konnten auf unserer 2-3-tägigen Reise durch Dänemark viele neue Freunde kennen lernen, mit ihnen lachen, singen und einfach nur eine schöne Zeit verbringen, die leider viel zu schnell vorbei ging.

Mit einem etwas größeren Umweg über die Niederlande trafen sich alle Fahrtengruppen, um die letzten Tage gemeinsam auf dem Standlager am Ratzeburger See zu verbringen. Neben einigen Programmpunkten, wie Minigolf spielen, Ratzeburg besichtigen oder Kanu fahren wurden diese Tage vor allem genutzt, um sich mit anderen Gruppen über die unvergesslichen Momente der vergangenen Haik auszutauschen. Es wurde gut gegessen, viel entspannt und in den täglichen Singerrunden wurden die Tage mit Liedern ausgeklungen. Und somit ging diese unvergessliche Bundesfahrt auch wieder in schöner Erinnerung zu Ende.

Allerhand – Zusammenkommen, Aufbrechen, Mitmachen

Geschrieben von Julia Walter am 18.6.2015

Die Rucksäcke sind gepackt, der Bus gebucht und die Anmeldungen abgegeben.
Egal ob mit dem Reisebus, Auto, einem Sonderzug, dem Fahrrad oder einfach zu Fuß traten knapp 3500 Pfadfinder des Deutschen Pfadfinderverbandes am Pfingstwochenende die Reise nach Adelsdorf in Mittelfranken.
Unter dem Motto:

Allerhand – Zusammenkommen, Aufbrechen, Mitmachen“

verbrachten wir 4 schöne Tage, umgeben von Naturschutzgebiet, auf einem großen Lagerplatz.

Es galt die Themen Gemeinschaft, Grenzenlosigkeit, Tradition zu verbinden. Diese führten durch alle Aktionen & Angebote.
Alle ob groß oder klein sind sehr gespannt wie es werden wird.

Am Freitagnachmittag ging es auch für uns los zu einem der größten Pfadfinderlager in Deutschland, dem DVP Verbandslager 2015, so ein Lager findet nur alle 5 – 7 Jahre statt.
Nach einer staureichen Fahrt kommen wir schließlich um ca. 20 Uhr bei Adelsdorf in Mittelfranken an. Glücklicherweise waren die meisten unserer Zelte, dank unseren Aufbautrupps der eine Woche zuvor anfing, schon fertig aufgebaut und Bezugsbereit.

Den Überblick über den gesamten Lagerplatz zu bekommen war sehr schwer, bei gut 3500 Pfadfinder & Pfadfinderinnen kommt schon eine Menge an Zelten, Wasser – & Waschstellen & Dixi – Toiletten zusammen. Der Lagerplatz war in kleinere Unterlager aufgeteilt, denen jeweils 3 – 4 Bünde zugeteilt wurden, somit bekommt man einen leichteren Überblick, eine bessere Planung Zwecks Planung und Programm und lernt schneller auch andere Pfadfinder kennen.

Am nächsten Morgen begann das Programm angefangen bei einer Eröffnungsrunde, bei dieser das extra für dieses Lager geschriebene Lied gesungen wurde, mit hohem Besuchs des Bürgermeisters & die Stellvertretung unseren Schirmherr von Bayern, Horst Seehofers, durch den Innenminister Joachim Hermann die Ansprachen hielten & auch die Lagerleitung erzählte von der Planung und mehr.
Mit Aktion „ Gruppen laden ein“ begann das Programm dabei suchte sich jede Meute & Sippe eine Partnergruppen mit der sie den Vormittag verbrachte & am Nachmittag das Geländespiel besuchte.
Mit dem Thema Tradition beschäftigten wir die PSD (Pfadfinderschaft Süddeutschland) uns in der großen Jurtenburg die unter der Motto Straußenwirtschaft stand ausgiebig. Von einem Auftritt der Folkband Oleg and the Popovs, über das Angebot von Tschai, Tee & Flammkuchen und auch zahlreichen Singerrunden feierten wir mit Gitarren, Kontrabass und Akkordeon ein wenig mit hunderten von Pfadfindern jeden Abend.

Sonntags standen Workshops an bei denen „Herz“ „Kopf“ oder „Hand“ gebraucht wurden. Diese Angebote waren sehr Vielfältig und von Töpfern, über Hanna Tattoos, Freundschaftsbändchen selber basteln, Raufspielen, einem Pool, Schnitzen und viel e viele Mehr war für jeden etwas dabei. Nach einer kleinen Mittagspausen und ausgiebigem Essen ging es am Nachmittage weiter mit den Workshops bis spät in den Abend, gefolgt von einer täglichen Singerrunde war der Tag sehr ausgewogen. Ein aktuelles Thema für eine Diskussion war auch die Flüchtlingssituation in Deutschland. Auch kleinere Hintergrundprogramme fanden satt bei dem es zum Beispiel es eine Lagerpost gab, jedes Zelt bekam eine „Hausnummer“ zugeteilt und jeder Große und Kleine Pfadfinder konnte Briefe an eine beliebige Person verschicken.
Alles im Allen war für jeden etwas dabei um den Tag mit Spaß und Guter Laune zu verbringen.

Wenn man mich fragen würde, ein Großlager in zwei, drei Sätzen zu beschreiben, würde ich sagen das kann man nicht.

Denn es ist immer etwas ganz besonderes, mit tollen Erfahrungen & vor allem die Erinnerung die man damit verbindet. Getreu nach dem Motto Zusammenkommen, Aufbrechen, Mitmachen ist man mit Herz & Seele dabei, findet neue Freunde und verbringt mit alten Freuden ein paar schöne und lustige Tage. Man benutzt Kopf, Herz und Hand um immer wieder tolle Aktionen und Programmpunkte auf die Beine zu stellen und am wichtigsten ist es Spaß und die Erinnerung zu haben die Groß und Klein an solche Lager haben.

Aufbautagebuch

Geschrieben von Timo Reuter

Samstag

8 Uhr morgens – der Wecker klingelt. Noch drei Stunden Zeit zu packen. Also raus aus den Federn,  erstmal duschen und los geht’s. Um 12 soll ja schon der Mietwagen abgeholt werden. „Nö 13 Uhr passt mir besser“, dachte sich der Vormieter.

Nach 5 Stationen und 600 km über Oberkirch, Hohenwettersbach, Bruchsal und Bargen erreichen Wooki, Schochi und ich gegen 23 Uhr den Lagerplatz. Ein paar Zelte sieht man im Licht der Scheinwerfer verstreut auf dem riesigen Lagerplatz stehen. Es ist dunkel, kein Stern ist zu sehen, man hört ein paar Leute reden oder singen, doch es überwiegt das Quaken der Frösche in den Karpfenteichen.

Wie ein weißes Blatt Papier

Sonntag

Der erste Tag des Aufbaulagers geht zu Ende, in der Kleeblattjurte gibt es eine Singerunde. Doch die meisten der 40 Helfer sind zu erschöpft um zu singen. Es wurden mehrere km Trinkwasserleitung streng nach Vorschrift unter der Erde verlegt, eine Waschstelle gebaut, tausende Zeltstangen nach Länge sortiert und auch die PSD-Jurtenburg nimmt Form an.

Auf dem Weg zum Schlafzelt fallen mir die Sterne ins Auge, keine Wolke am Himmel, kein anderes Licht weit und breit. Heute gesellt sich zum Quaken der Frösche ab und zu das dumpfe Brummen des Kontrabass.

Montag

8:15 Uhr ein Horn wird geblasen, in 15 min gibt es Frühstück.

Karo und ich bringen den Mietwagen nach Bamberg, die anderen beschäftigen sich mit der Jurtenburg. Pünktlich zum Mittag sind wir zurück.

Kurz vor  dem Abendessen nimmt das Unglück seinen Lauf: ein Jurtendach von JvS reißt ein, das selbe, das auch schon auf dem Meißner gerissen war. Also nach dem Essen noch das Dach vom Matlager in die Jurtenburg gebastelt und das neue Dach von JvS (mit Traufkante) ans Matzelt. Solange bis es wirklich zu dunkel ist.

Beim Abendessen wurde gesagt, dass morgen erst um 9:15 Uhr gefrühstückt werden kann. Was bedeutet: Arbeitsbeginn um 10. Daher haben Olli und ich beschlossen,  aufzustehen und anzufangen sobald die Sonne aufgeht.

Dienstag

5:40 Uhr – Sonnenaufgang, Olli ist unmotiviert (unaufweckbar) ich schreibe meinen Artikel weiter.

6:30 Uhr – 2.Weckversuch …

Mittwoch

Es ist Mittwochabend, der PBN richtet eine abstrus reglementierte Singerunde aus (z.B. ALLES wird linksrum weitergegeben und jeder soll aus allen Tassen trinken), ich sitze in der Matjurte.

Die Taktik mit der Sonne aufstehen und ins Bett gehen hat sich bewährt, seit gestern Morgen ist viel passiert: Die Jurtenburg ist fertig dekoriert, die Pooljurte ist eingerichtet und das Wasser wird langsam warm und vorhin wurden gefühlt 100 Dixis geliefert. Aber für morgen bleiben noch tausend Kleinigkeiten zu erledigen.

Übrigens: der Pool ist der Hammer – vergesst auf keinen Fall eure Badehose.
Achja, „Schönen Gruß“ vom Olli.